BarCamp Netzkirche 2015 in Landau: Anmelde-Endspurt!

BarCamp_Daten[Update 03.06.2015: Das BarCamp muss wegen zu geringer Anmeldezahlen leider entfallen.]

[Update 13.05.15: Zwei weitere Tage Anmeldepuffer gibt es noch – melde sich an, wer kann! Bis übermorgen!]

Da hat es mich doch heute beim zufälligen Blick ins Fortbildungs-Programmheft selbst eiskalt überrascht: Am 10. Mai 2015 ist Anmeldeschluss für das „BarCamp Netzkirche 2015“ vom 16.-18. Juli in Landau! Also jetzt noch schnell anmelden.

Die Ausschreibung mit Kurzbeschreibung, worum es geht, gibt es auf der Seite des Pfälzer Instituts für kirchliche Fortbildung.

Ein Anmeldeformular als pdf-Datei zum Herunterladen findet sich dort ebenfalls. Nicht-Pfarrer/innen stören sich bitte nicht am Feld „Bescheinigung des Dekans/der Dekanin“. Einfach freilassen und den Rest ausfüllen, und ab damit nach Landau!

Eine ausführlichere Beschreibung des Vorhabens hatte ich hier im Blog vor einiger Zeit mal veröffentlicht. Wer mit dem Begriff „BarCamp“ nichts anfangen kann, liest dort noch einmal nach.

Ein Wort noch zu den Kostenmodalitäten
Hier gibt es leider eine Kröte zu schlucken, jedenfalls für Menschen, die am BarCamp teilnehmen wollen und nicht der Evangelischen Kirche der Pfalz angehören. Die Teilnehmer aus der pfälzischen Landeskirche zahlen für die drei Tage den in der Ausschreibung angegebenen, bezuschussten Vorzugspreis von 60€ (20€ pro Tag, Übernachtung und Verpflegung inklusive). Alle anderen müssen den Selbstkostenpreis berappen, der das Dreifache beträgt, also 180€ bzw. 60€ pro Tag inkl. Übernachtung und Verpflegung. Wir (Almendra und ich) hatten zwar ein paar Ideen, wie wir den Preis senken könnten, sind damit aber nicht recht weitergekommen. Ein Antrag auf Gelder aus einem bestimmten Topf läuft zwar noch; es ist aber sehr unsicher, ob daraus etwas wird.

[Ein Nachtrag vom 8. Mai: Wer „Selbstzahler“ ist, aber seine Übernachtungen anders organisiert bzw. jeden Tag gefahren kommt, zahlt pro Tag 30,-€.]

Ich hoffe, das hält niemanden vom Kommen ab – vielleicht habt ihr ja auch eigene Möglichkeiten, Fortbildungskosten über eure Bistümer und Landeskirchen bezuschussen oder erstatten zu lassen. Mindestens 20 Teilnehmer/innen sollten es für diese Tagungsform schon sein; die Höchstgrenze haben wir aufgrund der Raumsituation bei 40 gesetzt. Je mehr, desto besser für ein BarCamp! Ich würde mich sehr freuen, wenn wir das hinbekämen, ich manche von euch endlich wiedersähe (und andere erstmals kennenlernen könnte).

Und? Wer ist schon angemeldet? 🙂

Ach ja, schnell noch den Tipp: Es gibt auch eine Facebook-Gruppe zum BarCamp, in der wir uns z.B. schon über Session-Ideen austauschen könnten …

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Die #Netzkirche: 2015 als BarCamp in Landau?!

Barcamp_Netzkirche_2015Ende November 2012 habe ich mit zwei Mitstreitern im Institut für kirchliche Fortbildung in Landau/Pfalz zum ersten Mal die #Netzkirche-Fortbildung zur praktischen Nutzung der Sozialen Netzwerke in der kirchlichen Arbeit angeboten. Etwas mehr als ein Jahr später, Im Februar 2014, folgte die zweite Auflage, diesmal mit dem Fokus auf dem Bloggen. Für das kommende Jahr überlege ich nun, das Veranstaltungsformat zu ändern und die BarCamp-Szene um einen Termin und Ort zu bereichern.

Also: Ein „BarCamp #Netzkirche 2015“ im Butenschoen-Haus in Landau – wie wäre das?

Aber zuerst mal: Was ist das eigentlich – ein BarCamp?
Ein BarCamp ist ein (Un-)Konferenzformat, das vollkommen auf die Kompetenzen, Ideen und Anregungen baut, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen. Sie sind deshalb vielmehr „Teilgeberinnen und -geber“. Die Veranstalter sorgen „nur“ für den organisatorischen Rahmen, geben höchstens das allgemeine Über-Thema vor. Ansonsten entsteht das inhaltliche Programm erst im Lauf der Tagung selbst. Am Anfang steht eine Plenumsrunde, in die alle, die möchten, „ihre“ Themen einbringen – sei es, dass sie bereits eine ausgearbeitete Präsentation haben, sei es, dass sie eine noch rohe Idee, eine Frage, ein Problem haben, das sie gern in einer Runde mit ähnlichen Interessen weiterbearbeiten wollen. Auf Basis der Anzahl der Interessenten (abgefragt per Handzeichen) an den einzelnen Themenvorschlägen wird ein Raster von 45-Minuten-„Sessions“ erstellt, die sich auf die zur Verfügung stehenden Räume verteilen.

Auf diese Weise entsteht, wenn alles gut läuft, auf BarCamps:

  • ein äußerst vielseitiges und umfangreiches inhaltliches Programm, das zudem garantiert auf mitgebrachte Fragen und Erwartungen abgestimmt ist oder diese auch kurzfristig noch aufgreifen kann
  • eine innere Dynamik und begeisterte/begeisternde Atmosphäre, wie ich sie noch kaum bei anderen Formaten erlebt habe
  • eine intensive Lern- und Arbeitsatmosphäre, bei der im Nachgang regelrecht der Kopf schwirrt vor lauter neuen Eindrücken und Ideen.

Meine eigenen bisherigen BarCamp-Erfahrungen habe ich in den folgenden Blogartikeln verwurstet:

Die Zukunft der Kirche – mehr als Technik
Weil die Teilnehmerzahl der beiden bisherigen #Netzkirche-Fortbildungen im Bereich 12-14 lag, es für ein BarCamp aber schon mindestens 25-30 sein sollten, möchte ich die Tagung außerdem gern thematisch erweitern: Zwar soll der Netzkirche-Aspekt im engeren Sinn, also alles rund um Web 2.0, Social Media, Apps und Blogs und Technik & Co. weiterhin einen Schwerpunkt bilden – aber das BarCamp könnte allgemeiner unter der Überschrift „Zukunft der Kirche“ stehen: als Best-Practice-Forum zum Austausch über gelungene innovative Projekte, neue Gemeindeformen, noch halbgare Ideen mit Potential. Netzwerke, off- wie online, werden die materielle Basis dieser Zukunft sein; insofern passt der Titel #Netzkirche nach wie vor.

Meine Fragen an euch, die ihr daran interessiert sein könntet:

  • Wann passt es euch – ganz grob – am besten im Jahr 2015? Schon gleich wieder im Februar (was bei mir eng werden könnte)? Nach Ostern? Im Sommer? Oder kurz nach den Sommerferien, bevor es in den „Jahresendspurt“ bzw. „Kirchenjahresanfangsspurt“ geht?
  • Die sonst hauptsächlich an kirchliche Hauptamtliche gerichteten Fortbildungen in Landau finden üblicherweise zwischen Montag und Freitag statt. Die #Netzkirche-Fortbildungen 2012 und 2014 liefen jeweils an 2,5 Tagen von Montag bis Mittwoch. In der kirchlichen BarCamp-Szene war/ist eher Freitag bis Sonntag üblich, um auch Menschen, die nicht im kirchlichen Dienst stehen, die Teilnahme zu erleichtern. Ihr BarCamper, würdet ihr auch Mo-Mi oder Mi-Fr kommen, sprich: dafür Urlaub nehmen? Ob zumindest Do-Sa ginge, weiß ich nicht, müsste ich noch abklären.
  • Wie groß ist das Interesse? Wer wäre dabei, wenn’s denn terminlich passt? Bitte in den Kommentaren „Ja, hier, unbedingt!“ schreien! 🙂

Ich wäre sehr begeistert, wenn wir das in der Pfalz hinbekämen. Auf die Suche nach Kooperationspartnern und Menschen, die mit vorbereiten, muss ich dann auch noch gehen. Wenn sich jetzt schon welche melden, umso besser …

Termin-Update vom 02.06.2014:
Es sieht so aus, als hätten wir ohnehin keine große Wahl. Aufgrund der speziellen Anforderungen – wir brauchen ja mindestens einen Plenumsraum plus 2 Arbeitsräume; außerdem soll die Teilnehmerzahl bei 20-40 liegen – und weil für 2015 die Planungen des Hauses schon weitgehend abgeschlossen sind, bleibt eigentlich nur: Do, 16. bis Sa, 18. Juli 2015. Die Sommerferien beginnen in Rheinland-Pfalz erst am 27. Juli.

Das wird ein schweißtreibendes BarCamp … 🙂

Rückmeldungen der Art: “O.k., das könnte passen, den Termin merke ich mir mal vor” fände ich nun sehr beruhigend … Seid ihr dabei?

#Netzkirche2014 – Es geht weiter!

15 Monate nach der ersten „Netzkirche“-Fortbildung in Landau setzen wir fort: Vom 24. bis 26. Februar 2014 geht es wieder um „Soziale Netzwerke in der kirchlichen Arbeit“. Es wird keine Wiederholung der 2012er Fortbildung sein, nur teilweise – sondern wir stellen diesmal das Thema „Bloggen“ besonders in den Mittelpunkt. Hier der Ausschreibungstext von der Homepage des Instituts für kirchliche Fortbildung:

Soziale Netzwerke in der kirchlichen Arbeit: Von Blogs bis Facebook & Co.

Die sozialen Netzwerke haben die Art und Weise der Kommunikation im Internet verändert, auch für Haupt- und Ehrenamtliche in den Kirchengemeinden. Die Ansprechbarkeit im Netz ist für viele selbstverständlich geworden und sie erwarten dies auch von der Kirche. Eine statische Homepage reicht deshalb heute nicht mehr aus, um hochverbundene wie distanzierte Gemeindeglieder zu erreichen – vielmehr ist sie erst der Anfang.

Ausgehend von der These, dass Blogs „die Seele von Social Media“ (Sascha Lobo) sind, vermittelt die Fortbildung Grundkenntnisse in den Blog-Systemen WordPress und Blogger. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen verschiedene Blog-Genres kennen. Zugeschnitten auf die je individuellen Anforderungen und Arbeitsumgebungen entwickeln wir gemeinsam Strategien für die inhaltliche Ausrichtung eines Blogs und beginnen bereits aktiv mit dem Bloggen.

Wie sich ein Blog mit den wichtigsten sozialen Netzwerken Facebook, Google+ und Twitter verbinden lässt, um eine größere Öffentlichkeit zu erreichen, macht einen weiteren Schwerpunkt der Fortbildung aus. Einheiten zur Arbeit mit Bildern, Audio- und Video-Aufnahmen sowie den entsprechenden Portalen (YouTube, Soundcloud, Flickr, Pinterest) runden die zweieinhalb Tage ab. Auch rechtliche Aspekte und „Online-Verhaltensregeln“ werden mit bedacht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiten an den eigenen mitgebrachten Laptops, Smartphones oder Tablet-PCs. Vorkenntnisse in der Bedienung eines oder mehrerer der genannten Netzwerke sind nützlich, aber nicht Voraussetzung.

In Kooperation mit der Medienakademie der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Ich freue mich, dass Ralf Peter Reimann aus der rheinischen Landeskirche mit an Bord ist, um seine Begeisterung und Erfahrung mit dem Bloggen und den Blogsystemen WordPress und Tumblr mit uns zu teilen, ebenso, dass der Pfälzer Kollege Stefan Mendling wieder eine Einheit zum Thema Videobearbeitung und YouTube mit uns gestalten wird. Leider ist es nicht gelungen, wie beabsichtigt, Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem südlichen Rheinland bzw. dem Saarland zu gewinnen. Wir werden eine nette kleine Runde von ca. 12-14 Personen sein, und ich bin gespannt, wie viele davon sich durch die Fortbildung vom Blogfieber anstecken lassen.

Wie wir uns den Ablauf der Veranstaltung bis jetzt gedacht haben, findet sich oben im Menü unter „Programm“.
Dieses Blog soll die Fortbildung wieder durch die Bereitstellung von Links, Artikeln, Präsentationen etc. begleiten. Ich hoffe, dass diesmal auch andere aus der Runde mitbloggen, um Ergebnisse, Ideen und Anfragen zu dokumentieren.

Zum Twittern von und zur Veranstaltung ist wieder der Hashtag #Netzkirche vorgesehen.
Ein Etherpad gibt es unter http://ebel.titanpad.com/netzkirche2014.
Seit 2012 schon gibt es die zugehörige Facebookgruppe „Netzkirche“, die mit den 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der damaligen Fortbildung angefangen und inzwischen mehr als 100 Mitglieder hat.

Und alle, die jetzt neidisch sind, weil sie nicht dabei sein können, dürfen gerne trotzdem mitmachen – indem sie hier im Kommentarbereich ihre Einschätzung zu unserem Hauptthema „Blogs und Bloggen“ hinterlassen:

– Bloggt ihr selbst? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
– Welche Blogsysteme nutzt ihr und warum?
– Welche sind eure Lieblingsblogs aus der christlichen Blogosphäre?
– Gibt es schon genügend christliche Blogs? Was vermisst ihr?
– Eure besten Tipps für beginnende Bloggerinnen und Blogger?

Damit hätten wir für die Fortbildung schon die halbe Miete 😉

Es grüßt euch herzlich:
Alexander

Bald geht’s los!

Vom 19. bis 21. November 2012 findet im Protestantischen Bildungszentrum Butenschoen-Haus in Landau die Fortbildung „Soziale Netzwerke in der kirchlichen Arbeit“ statt. Dieses Blog soll die Fortbildung durch die Bereitstellung von Links, Artikeln, Präsentationen etc. begleiten. Gegebenenfalls können hier auch Arbeitsergebnisse dokumentiert werden.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde zudem eine – geschlossene – Facebookgruppe angelegt: https://www.facebook.com/groups/374045706021590. Zum Twittern von der Fortbildung ist der Hashtag #Netzkirche vorgesehen, evtl. auch #NeKi12 (#nk12 ist durch den 12. Netzpolitischen Kongress der Grünen belegt …). Ein Etherpad gibt es unter http://ebel.titanpad.com/netzkirche.