Kann „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ gelingen? Ich bin gespannt!

Ralf Peter Reimann setzt sich in seinem Blog mit dem Kundgebungsentwurf zur kommenden EKD-Synode auseinander, die sich mit dem Thema „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ befassen wird:

Θ TheoNet.de

SynodenlesebuchDiese Frage hat sich die EKD-Synode für ihre Tagung vom 9. bis 12. November 2014 in Dresden gewählt hat. Das Lesebuch zur Synode, das dieses Wochenende veröffentlicht wurde, bietet eine gute Einführung und eine verlässliche Übersicht, wie sich die Digitalisierung auf die Kirche auswirkt.

Ansprechend gestaltet lädt das Lesebuch zum Mitdenken ein, zum Mitdiskutieren gibt es ein Forum auf evangelisch.de,  auf dem der Kundgebungsentwurf veröffentlicht ist und wo Mitglieder der Netzcommunity Rückmeldungen geben können, die in die Synodenberatungen Eingang finden sollen.

Diese Rückmeldemöglichkeit möchte ich mit diesem Blogpost nutzen. Synodenbeschlüssen gehen in der Regel keine Kampfabstimmungen voraus, sondern man sucht nach Konsensmöglichkeiten. Dies gilt auch für die Kundgebung der EKD-Synoden. Wenn die Beratungen zu diesem Thema jedoch mehr als ein Kundtun sein sollen, was sowieso schon mehrheitsfähig ist, müssen zumindest im Beratungsprozess auch kontroverse Positionen benannt werden – gegebenen Falls als Fragen, die es noch zu klären gilt…

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Die digitale Gesellschaft und das Evangelium: Das Lesebuch zur EKD-Synode

LesebuchEin kurzer Hinweis auf einen langen Text:
Die EKD-Synode im November beschäftigt sich mit dem Schwerpunktthema „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“. Dazu ist jetzt ein umfangreiches Lesebuch erschienen, das auch online gelesen und kostenlos heruntergeladen werden kann.

Unsere Pfälzer Aktivitäten sind darin durchaus prominent vertreten:

Viel Spaß beim Schmökern!

Dokumente, Audio und Video – was in einem WordPress.com-Blog geht und was nicht

Die volle Funktionalität eines WordPress-Blogs hat nur, wer sich die kostenlose Software von WordPress.org herunterlädt und auf einem eigenen Server installiert. Demgegenüber lässt sich auf WordPress.com sofort nach der Registrierung eines Nutzernamens und Passworts ein eigenes – aber eben fremdgehostetes – Blog anlegen. Aus Sicherheitsgründen sind Blogs auf WordPress.com in ihrer Funktionalität eingeschränkt.

Weil es mir selbst immer wieder passiert, dass ich irgendetwas einbetten will und dann ewig herumgoogle, um herauszufinden, wie das funktioniert, will ich hier einmal zum Nachschlagen zusammenstellen, was geht und was nicht. Ich beschränke mich dabei auf die kostenfreien Problemlösungsvarianten. Gegebenenfalls werde ich den Beitrag hin und wieder aktualisieren.

A. Was nicht geht

1. Plugins
Die bedeutendste Einschränkung liegt sicher darin, dass die zahlreichen Plugins, die es für verschiedenste Anwendungszwecke gibt, auf WordPress.com-Blogs nicht installiert werden können. Nur die Widgets stehen zur Verfügung; damit lässt sich aber auch schon einiges anfangen.

2. Embed-Codes bestimmter Anbieter
Wordpress.com erlaubt aus Sicherheitsgründen kein Einbetten von Flash, JavaScript und iFrames. Das heißt, mit den Embed-Codes zahlreicher Drittanbieter lässt sich auf WordPress.com nichts anfangen. Das betrifft z.B.:

Alle Inhalte, die mit Hilfe dieser schönen und nützlichen Tools online gestellt wurden, können im fremdgehosteten WordPress.com-Blog nur verlinkt, aber eben nicht vor-angezeigt werden.

3. Audio
Die ersten (kostenlosen) 3 GB Speicherplatz gestatten nicht den Upload von Audiodateien (z.B. mp3) oder Archivdateien (zip). Das ist erst möglich, wenn man eines der zusätzlichen Speicherplatzpakete hinzukauft. Das günstigste kostet jährlich 20 Dollar für 10 GB. Damit eignet sich das freie Paket nicht für Podcast-Projekte, gelegentliche Interviews etc.

4. Video
Hochladen und Einbinden von Videodateien, so dass sie direkt im Blog abgespielt werden können, ist nicht möglich – bzw. nur mit dem kostenpflichtigen Videopress ($60/Jahr)

B. Was geht:

1. Hochladen und Bebildern oder Verlinken
In die Mediathek dürfen folgende Dateiformate hochgeladen werden:

  • Bilder und Grafiken (jpg, jpeg, png, gif)
  • Textdokumente (pdf, doc, docx, odt)
  • Präsentationen (ppt, pptx, pps, ppsx)
  • Excel-Tabellen (xls, xlsx).

WordPress.com bietet zu diesem Zweck für jedes (!) neu angelegte Blog 3 GB kostenlosen Speicherplatz.
Bilder und Grafiken können natürlich zur Bebilderung von Blogeinträgen verwendet werden; alle weiteren o.g. Dateiformate lassen sich originär nur zum Download verlinken.

2. Officedokumente einbetten mit Scribd oder SlideShare
Mit Hilfe des Drittanbieters Scribd ist es aber möglich, Officedokumente in einem Blogpost eingebettet anzuzeigen. Eine (englischsprachige) Anleitung dazu findet sich im WordPress.com-Support.

Wer seine Präsentationen online auf SlideShare bereit hält, geht auch nicht leer aus: SlideShare spuckt eigens für WordPress.com einen Shortcode aus. Hier eine Anleitung:

Auch der WordPress.com-Support hält freilich die entsprechende Anleitung parat.

3. Audio-Player einbinden mit Shortcode oder SoundCloud
Wie oben ausgeführt, kann beispielsweise mp3-Dateien nur in die Mediathek hochladen, wer in ein Speicherplatz-Upgrade investiert. Allerdings kann die mp3-Datei auch irgendwo sonst (Google Drive, Dropbox …) ins Netz geladen und dann nach dem Muster des folgenden Kurz-Codes für das direkte Abspielen im Blogpost eingebunden werden:
kurzcode audioWer auf diesem Weg mit WordPress.com einen Podcast umsetzt, sollte sich sicher sein, dass er seinen gewählten Online-Speicher dauerhaft behalten wird. Ein Umzug der mp3-Dateien würde eine Anpassung aller Links im Blog erfordern.

Alternativ kann der Player des Drittanbieters SoundCloud eingebunden werden. So sieht das aus:

Eine (englischsprachige) Anleitung dazu findet sich auf den WordPress.com-Supportseiten.
Der SoundCloud-Dienst bietet in der kostenlosen Version bis zu 120 Minuten Speicherplatz für Audiodateien an. Es empfiehlt sich übrigens nicht, die SoundCloud-Lösung fürs Podcasting zu wählen, denn iTunes kann die eingebetteten Audiodateien nicht herunterladen.

4. Video-Player einbinden via YouTube
YouTube wird als Drittanbieter seitens WordPress.com akzeptiert und unterstützt. YouTube-Videos können also eingebunden werden. Dazu ist nicht einmal ein Embed-Code erforderlich; es genügt, den Link zum Video direkt in den Beitragseditor zu kopieren. Will man aber Breite und Höhe anpassen, lässt sich mit einem Shortcode operieren.

5. Ebooks und Videos aus dem Internet Archive einbinden
Auf diese Möglichkeit bin ich gerade erst gestoßen: Über einen Shortcode können Bücher und Filme aus den historischen und kulturellen Sammlungen des Internetarchivs https://archive.org/ eingebunden werden.

6. Noch viel mehr
Tatsächlich geht auch mit dem fremdgehosteten WordPress.com-Blog ziemlich viel, was multimediale Inhalte betrifft. Hilfreich zur Übersicht ist die zentrale Themenseite im WordPress.com-Support.

Privat, öffentlich, persönlich, dienstlich.

Privat, öffentlich, persönlich, dienstlich. Begriffe, die immer wieder auftauchen und „irgendwie“ bei Diskussionen gerade um kirchliche Social-Media-Nutzung im Raum schweben, aber oft diffus bleiben. Je früher man sich damit bewusst auseinandersetzt und versucht, für sich selbst eine Klärung zu finden, desto besser. Der  Blogeintrag von Matthias Jung bildet dazu einen guten Einstieg.

Jenseits der Parochie: Kirche und Social Media

Das Internet verändert nicht nur unser Kommunikationsverhalten, sondern auch unsere Lebenswelt. Das »Social Web« bietet neue Vergemeinschaftungsformen. Welche Relevanz hat dies für die pfarrdienstliche Tätigkeit? Und wie verändern diese Medien Verkündigung und Gemeindearbeit? – Ein gemeinsamer Aufsatz mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach und Ralf Peter Reimann im Deutschen Pfarrerblatt DtPfrBl 2/2013.

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Update 28.02.2013: Inzwischen gibt es auch ein paar Reaktionen und Diskussionen zu unserem Artikel: